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Unvergessliche One-Hit-Wonder von 1970 bis 2000

 

KonzertDie Musik des späten 20. Jahrhunderts brachte viele verschiedene Stilrichtungen hervor. Beeinflusst von aktuellen Themen, entwickelten sich seit den 1970er Jahren Musikrichtungen, die als Ausdrucksmittel für verschiedene Generationen dienten.

Jedes Jahrzehnt steht für seinen eigenen Musikstil und hatte seine One-Hit-Wonder, ausgezeichnet durch einprägsame Melodien verbunden mit (meist) sinnreichen Texten, die dem damaligen Zeitgeist entsprachen. Interpreten eines One-Hit-Wonders sind häufig wegen eben diesem einen Song berühmt geworden und schafften es in den wenigsten Fällen, mit einem weiteren Lied den Erfolg fortzusetzen – ein “One-Hit-Wonder” eben.

Von den wilden 1970ern…

Die “Flower-Power”-Welle klang in den frühen Siebzigern ab, ein Gegentrend entwickelte sich und Rock, Punk und Disco-Musik wurden immer populärer. Zu den größten One-Hit-Wondern aus den 1970ern gehört zum Beispiel Mungo Jerry mit “In The Summertime”, ein Song, der in keinem Sommer fehlen darf. Hohen Wiedererkennungswert hat bis heute noch das Instrumentalstück von Hot Butter “Popcorn” aus dem Jahr 1972. Im selben Jahr erschien “Beautiful Sunday” von Daniel Boone, dieser Song gibt heute noch Gute-Laune-Impulse. Durch den berühmten Kinofilm “Saturday Night Fever” (1977), der einen regelrechten Tanzboom auslöste, erlangte Disco-Musik weltweite Popularität. Aus dieser Zeit ging unter anderem Alicia Bridges mit “I Love The Nightlife” als One-Hit-Wonder hervor. Weitere One-Hit-Wonder aus diesem Jahrzehnt sind unter anderem David Dundas mit “Jeans On”, Carl Douglas’ “Kung Fu Fighting”, Terry Jacks’ “Seasons In The Sun” oder Billy Swan mit seinem Hit “Let Me Help”.

…über die schrägen 1980er…

Die technischen Möglichkeiten in der Musikproduktion entwickelten sich weiter, und man wurde in diesem schrägen Jahrzehnt besonders experimentierfreudig. Genres wie Rock, Pop, Italo-Disco, Funk, Punk, Rap, Hip-Hop aber auch Country fanden in den 1980ern ihren Platz in der Musikszene. Aus der Disco-Musik entwickelten sich Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger der so genannte Soft-Pop, Funk und die New Wave-Welle. Der Synthesizer erlaubte zur damaligen Zeit unzählige neue Soundkombinationen. Soft Cell mit “Tainted Love”, Taco mit “Puttin’ On The Ritz” oder Lipps Inc. mit “Funkytown” sind hier typische Vertreter der Synthesizer One-Hit-Wonder. Harold Faltermeyer lieferte mit “Axel F.” aus dem Kino-Dreiteiler “Beverly Hills Cop I-III” ein unverkennbares One-Hit-Wonder. Climie Fisher mit “Love Changes Everything”, Midnight Oil mit “Beds are Burning” oder “Don’t Worry, Be Happy” von Bobby McFerrin sind weitere One-Hit-Wonder dieser Zeit.

…in die technischen 1990er

Die Vielfalt der Genres der Achtziger schwappte bis in die 1990er Jahre hinüber. Man setzte in der Musikproduktion vermehrt Computer ein, manipulierte an Tönen und Stimmen und schuf neue Genres wie etwa Dancefloor oder Techno (“Love-Parade”). Einige Vertreter: Jam&Spoon mit “Right In The Night”, Corona mit “Rhythm Of The Night”, oder Double Vision mit “Knockin”, wobei in den wenigsten Fällen vom Status eines “One-Hit-Wonders” zu sprechen ist. Denn vor allem Musiker aus anderen Genres schufen in den 1990er Jahren ihre One-Hit-Wonder, wie etwa Chesney Hawkes mit “The One And Only”, “What’s Up” von den 4 Non Blondes, Big Mountain mit “Baby I Love Your Way” oder Lou Bega mit seinem “Mambo Nr. 5″.

Foto: yuri_k – Fotolia.de

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